23. Juni 2019, KulturWerkstatt: Kinder-Theatertage

Zum zweiten Mal macht das Theater Don Kidschote im Rahmen der Kinder-Theatertage in Ostbevern Station. Der Spielort KulturWerkstatt wird dafür mit Licht- und Tontechnik, Bühnendeko und insbesondere kindgerechten Sitzmöglichkeiten ausgestattet. Das dient der Schaffung eines hochwertigen Kulturerlebnisses an Spielorten jenseits der Stadt- und Landestheater und ermöglicht somit eine breite Teilhabe von Kindern. Das Angebot richtet sich primär an Schulen und Kindergärten.

Am Sonntag, den 23.06.2019 um 15.30 Uhr, haben aber alle Interessierten Gelegenheit, im Rahmen einer Familien-Vorstellung in die bunte Zauberwelt der Kinder-Theatertage hinein zu schnuppern. „Don Kidschote will Ritter werden“  ist eine phantasievolle Vorstellung über Freundschaft, Liebe und Mut, und den Willen sein Ziel zu erreichen. Für Kinder im Alter von 4 – 9 Jahren. Der Eintritt kostet für Kinder 3 € und für Erwachsene 5 €.

Freitag, 21. Juni, 21 Uhr, Garten Hotelrestaurant Beverhof: „Mitsommernachtslesung“

„Schreiben sie mir, oder ich sterbe!“

Das Schreiben von Briefen ist ja leider etwas aus der Mode gekommen. Insbesondere das Schreiben von Liebesbriefen. Wie schade! Und deshalb wollen wir eine Lanze für den Liebesbrief brechen und ihnen eine Auswahl der schönsten Liebesgeschichten berühmter Frauen und Männer im Rahmen unserer Mittsommerlesungen präsentieren. In ihren Briefen werden Berühmtheiten zu Menschen. Dort finden Sehnsucht, Treue, Verwirrung und Verzweiflung ihren unmittelbaren Ausdruck und oft entstehen literarische Meisterwerke daraus. Unter anderem mit Briefen von Johann Wolfgang von Goethe, Marlene Dietrich, Edith Piaf, Oscar Wilde und Virginia Woolf

Samstag, 25. Mai 2019 – 20.00 Uhr, Kulturwerkstatt: „Whisky-Tasting“

Wenn man von Amerikanischem Whisky spricht, denkt man in erster Linie an Bourbon Whisky. Und das zu recht, denn ein Großteil der Amerikanischen Whisky-Produktion besteht aus Bourbon. Wobei nicht jeder Amerikanische Whisky zwingend ein Bourbon sein muss, ein Bourbon aber auf jeden Fall auf Amerika kommt.

Die Meinungen zum Bourbon sind durchaus geteilt. Während der der Scotch Liebhaber angesichts eines Bourbons schon mal verächtlich die Nase rümpft, lassen andere (wie in der legendären Werbung aus den 90ern) alles stehen, was kein Jim Beam ist. Aber warum eigentlich ist diese uramerikanische Art der Whisky-Produktion mitunter so verpönt? Ein Grund mag darin liegen, dass Bourbon  immer einen Mais-Anteil von mindestens 51% aufweisen muss Aus diesem Grund hat er typischerweise einen deutlich süßlicheren Geschmack als andere Whiskys. Aber sagt das etwas über die Qualität aus?

Das wollen wir herausfinden beim dritten Whisky-Tasting in der KulturWerkstatt am 25. Mai um 20.00 Uhr, diesmal mit Schwerpunkt Nord-Amerika. Dazu passend sorgen die Scheunenjungs von „More Barn“, der Americana Folkrockband aus Münster, für den musikalischen Rahmen. Die vier Musiker schütteln die Soundgewitter eines Neil Young in die atmosphärischen Harmonien eines Ryan Adams und garnieren ihren eigenen Americana-Cocktail mit akustischen Instrumenten wie Mandoline, Kontrabass und Harmonica sowie elektrischer Lapsteel.

Die Eintrittskarten zum „Tasting & Konzert“ sind zum Preis von 28 Euro im Vorverkauf in der Bever-Buchhandlung erhältlich. An der Abendkasse sind die Karten zwei Euro teurer. Reservierung auch per Mail möglich an: OK.OstbevernKultur@t-online.de – Aufgrund des begrenzten Platzangebots in der KulturWerkstatt empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung!

Freitag. 10. Mai, Aula der JAS: „Die Typberater“

Mehr Chancen beim anderen Geschlecht, mehr Erfolg im Beruf, mehr Einfluss in der Politik … es gibt viele starke Motive für den Wunsch, das Beste aus dem eigenen Typ herauszuholen. Die selbsternannten Typ-Beraterinnen ULLA ELBERS und MARTINA LICHT, in Begleitung von MATTHIAS BALS am Piano, geben mit ihrem literarisch-musikalischen Programm wertvolle Impulse. Ein Gemeinschaftprojekt von OK Ostbevern Kultur und der Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde Ostbevern. Dem Westfrauentag gewidmet – und für Frauen und Männer jeden Typs geeignet. Wir freuen uns, dass der Termin, der aus Krankheitsgründen ausfallen musste, nun nachgeholt werden kann. Der Eintritt ist frei.

ab 8. Mai, 4 Abende in der Kulturwerkstatt, 18.30 – 20.00 Uhr: „Freiluftzeichnen“

Treffpunkt KulturWerkstatt

mit Martina Lückener

Wer sich in die Natur begibt, um unter freiem Himmel zu zeichnen, kann aus dem Vollen schöpfen. Motive im Überfluss. Ob die Landschaften als Ganzes oder die Oberflächen-Details und Strukturen von Naturmaterialien, ob das wechselvolle Spiel der Wolken oder das sanfte Wiegen eines Grashalmes im Wind, ob Flora und Fauna oder Menschen und Gebäude –  die Welt außerhalb des Ateliers ist ein Quell unerschöpflicher Inspiration. Entdecken sie das Naturerlebnis als künstlerische Herausforderung. Insgesamt vier Abende. Die Zeichenorte werden abgestimmt. Ein Angebot in Kooperation mit der VHS Warendorf.

bis 19. Mai: la folie: „Schichtweise“

Hugo Langner und Judith Maier

„Schichtweise“

Hugo Langner und Judith Maier sind in der regionalen Kunst-Szene keinen Unbekannten. Beide Künstler haben bereits vielbeachtete Ausstellungen in Ostbevern gezeigt. Langner beschäftigt sich in seinen Arbeiten schwerpunktmäßig mit dem Material Holz. Judith Meier hat als Fotografin ihren ganz eigenen Blick auf die großen und kleinen Dinge dieser Welt. Ihre jetzige Kooperation erlaubt ungewohnte Crossover Einblicke. Holzskulpturen und Fotografien, eine spannende Kombination höchst individueller Sichtweisen auf  Details, die die Welt zusammenhalten. Die Werke werden bis zum 19. Mai gezeigt.

bis 11 März, La Folie, „Temp“: Installation von Ulrich Haarlammert

Temp

Im Brotberuf macht Ulrich Haarlammert, ehem. Meisterschüler von Timm Ulrichs, diplomierter Designer mit Lehrtätigkeit an der FHS Münster, wissenschaftliche Forschungen sichtbar. Seine Zeichnungen, Fotomontagen und Dioramen – insbesondere zu archäologischen Forschungen – sind in den großen Museen Deutschlands zu bewundern. Künstlerisch ist er seit Jahren als Fotograf, der die Zeit sichtbar macht sowie mit individuellen Rauminstallationen unterwegs. Für den Kunstkubus La Folie am Ortseingang hat er eine Installation entworfen, die mythologisch anmutet und eine verschlüsselte Botschaft enthält. La Folie wird zum Tempel. Gezeigt wird die Installation bis zum 11. März.

Sonntag, 10. Februar, 19 Uhr, Beverhof: „Soulfood-to-go“

Weltklassemusiker im Beverhof!

Sein letztes Konzert in Ostbevern liegt schon drei Jahre zurück: Norbert Fimpel. Der Weltklassesaxophonist stand schon mit James Brown zusammen auf der Bühne.  Joe Cocker und Supertramp-Gründer  Rodger Hodgson hat er jahrelang auf deren Welttourneen begleitet. Mit diesem und Bryan Ferry ist er gerade erst im Dezember erneut auf der „Night of the Proms“ durch die großen Hallen Deutschlands, Belgiens und der Niederlande getourt. Der seit  mehr als 15 Jahren auf Mallorca lebende deutschstämmige Argentinier gehört zu den weltweit gefragtesten Jazzrocksaxophonisten. Diesmal begleitet ihn Tolo Servera. Der Sänger, Multiinstrumentalist, Gitarrist, Produzent, Komponist, Arrangeur und Soundtüftler mit eigenem Studio, gilt als einer der besten Musiker Mallorcas, der von Klassik über Jazz bis zum Pop in vielen Stilarten zu Hause ist. Die beiden werden Ihr neues Album „2“ präsentieren, das sowohl Eigenkompositionen als auch Titel von Prince, Sting, Maroon 5, Oasis, der Average White Band, den Eurythmics und U2 enthält. Mit anderen Worten, das Beste aus Rock und Pop, versehen mit einem jazzigen Touch von Funk und Soul und einem Hauch von Sting.

Das Konzert beginnt am Sonntag, 10.2., um 19.00 Uhr im Beverhof. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Passend zur Musik werden Tapas und spanische Weine von Thomas Nuyken vom Hotelrestaurant  angeboten. Ab sofort sind Karten im Vorverkauf zum Preis von 15,- € in der Beverbuchhandlung erhältlich. An der Abendkasse kosten die Karten 3 € mehr.

6. März, Aschermittwoch,19.59 Uhr, Beverhof, : „Literarischer Aschermittwoch“

R.I.P. Ostbevern

Ostbevern ist eine junge Gemeinde. Aber wie lange noch? Der demographische Wandel lässt sich nicht aufhalten. Da ist es nur konsequent, wenn Kindergärten gleich so gebaut werden, daß man sie nahtlos in Senioren-Stifte umwandeln kann! Und deshalb gibt es beim diesjährigen „Literarischen Aschermittwoch“ nicht nur den obligatorischen Jahresrückblick – mit den politischen und kulturellen Spitzen aus Ostbevern, Deutschland und der ganzen Welt – sondern auch einen Ausblick auf eine (nicht allzu ferne) Zukunft, in der marodierende Rentner-Gangs wehrlosen Jugendlichen hinter der Kirche auflauern und illegale Rollatoren-Rennen in den Supermarkt-Gängen zum Alltag gehören werden.

Freitag, 18. Januar, 20 Uhr, Kulturwerkstatt: Musik-Kabarett, Matthias Reuter: „Wenn ich groß bin, werd´ ich Kleinkünstler“

Auf die Frage „Was möchtest Du mal werden, wenn du groß bist“  antwortete Matthias Reuter als Kind meist mit der Gegenfrage „Wie groß muss das denn genau sein?“ Man muss es ja nicht übertreiben. Darum ist er heute auch Kleinkünstler, denn er weiß: Humor ist oft eine Frage der Perspektive. Und von unten nach oben lacht es sich viel herzlicher als umgekehrt.

Warum trotzdem alle dauernd nach oben wollen, hat er nie verstanden. So bleibt er am Boden und besieht sich von dort aus die Vorturner, Vorbilder und Vordenker des Landes. Er hat Verständnis dafür, dass laut Umfragen ausgerechnet Günther Jauch das größte Vorbild der Deutschen ist – denn der gibt im Gegensatz zur Kanzlerin zumindest öffentlich zu, dass er mehr Fragen als Antworten hat. Sokrates sagte noch selbstkritisch: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Diese Zeiten sind vorbei. Heute leben wir im Zeitalter der „alternativen Realitäten“ und Leute, die behaupten, immer die Wahrheit zu kennen, haben sich diese meist selbst ausgedacht.

Dieses Kabarettprogramm ist jedenfalls von vorne bis hinten erfunden. Denn Matthias Reuter kennt die Wahrheit auch nicht – obwohl er studiert hat (Germanistik auf Magister, also Kleinkunst- Fachabitur). Aber seine erfundenen Geschichten kommen oftmals nah dran. Dafür ist er bislang einige Male mit lustig klingenden Kabarettpreisen ausgezeichnet worden, zuletzt 2017 mit dem Publikumspreis des Reinheimer Satirelöwen. Seit 2010 kann Matthias Reuter von seiner Kleinkunst leben. Und bis 2070 muss er davon leben (sagt sein Rentenbescheid).

Die Eintrittskarten im Vorverkauf gibt es zum Preis von 12 Euro in der Bever-Buchhandlung. An der Abendkasse sind die Karten drei Euro teurer. Schüler und Studenten zahlen jeweils die Hälfte. Karten-Reservierung auch online per Mail an OK.OstbevernKultur@t-online.de