Freitag. 10. Mai, Aula der JAS: „Die Typberater“

Mehr Chancen beim anderen Geschlecht, mehr Erfolg im Beruf, mehr Einfluss in der Politik … es gibt viele starke Motive für den Wunsch, das Beste aus dem eigenen Typ herauszuholen. Die selbsternannten Typ-Beraterinnen ULLA ELBERS und MARTINA LICHT, in Begleitung von MATTHIAS BALS am Piano, geben mit ihrem literarisch-musikalischen Programm wertvolle Impulse. Ein Gemeinschaftprojekt von OK Ostbevern Kultur und der Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde Ostbevern. Dem Westfrauentag gewidmet – und für Frauen und Männer jeden Typs geeignet. Wir freuen uns, dass der Termin, der aus Krankheitsgründen ausfallen musste, nun nachgeholt werden kann. Der Eintritt ist frei.

bis 19. Mai: la folie: „Schichtweise“

Hugo Langner und Judith Maier

„Schichtweise“

Hugo Langner und Judith Maier sind in der regionalen Kunst-Szene keinen Unbekannten. Beide Künstler haben bereits vielbeachtete Ausstellungen in Ostbevern gezeigt. Langner beschäftigt sich in seinen Arbeiten schwerpunktmäßig mit dem Material Holz. Judith Meier hat als Fotografin ihren ganz eigenen Blick auf die großen und kleinen Dinge dieser Welt. Ihre jetzige Kooperation erlaubt ungewohnte Crossover Einblicke. Holzskulpturen und Fotografien, eine spannende Kombination höchst individueller Sichtweisen auf  Details, die die Welt zusammenhalten. Die Werke werden bis zum 19. Mai gezeigt.

bis 11 März, La Folie, „Temp“: Installation von Ulrich Haarlammert

Temp

Im Brotberuf macht Ulrich Haarlammert, ehem. Meisterschüler von Timm Ulrichs, diplomierter Designer mit Lehrtätigkeit an der FHS Münster, wissenschaftliche Forschungen sichtbar. Seine Zeichnungen, Fotomontagen und Dioramen – insbesondere zu archäologischen Forschungen – sind in den großen Museen Deutschlands zu bewundern. Künstlerisch ist er seit Jahren als Fotograf, der die Zeit sichtbar macht sowie mit individuellen Rauminstallationen unterwegs. Für den Kunstkubus La Folie am Ortseingang hat er eine Installation entworfen, die mythologisch anmutet und eine verschlüsselte Botschaft enthält. La Folie wird zum Tempel. Gezeigt wird die Installation bis zum 11. März.

Sonntag, 10. Februar, 19 Uhr, Beverhof: „Soulfood-to-go“

Weltklassemusiker im Beverhof!

Sein letztes Konzert in Ostbevern liegt schon drei Jahre zurück: Norbert Fimpel. Der Weltklassesaxophonist stand schon mit James Brown zusammen auf der Bühne.  Joe Cocker und Supertramp-Gründer  Rodger Hodgson hat er jahrelang auf deren Welttourneen begleitet. Mit diesem und Bryan Ferry ist er gerade erst im Dezember erneut auf der „Night of the Proms“ durch die großen Hallen Deutschlands, Belgiens und der Niederlande getourt. Der seit  mehr als 15 Jahren auf Mallorca lebende deutschstämmige Argentinier gehört zu den weltweit gefragtesten Jazzrocksaxophonisten. Diesmal begleitet ihn Tolo Servera. Der Sänger, Multiinstrumentalist, Gitarrist, Produzent, Komponist, Arrangeur und Soundtüftler mit eigenem Studio, gilt als einer der besten Musiker Mallorcas, der von Klassik über Jazz bis zum Pop in vielen Stilarten zu Hause ist. Die beiden werden Ihr neues Album „2“ präsentieren, das sowohl Eigenkompositionen als auch Titel von Prince, Sting, Maroon 5, Oasis, der Average White Band, den Eurythmics und U2 enthält. Mit anderen Worten, das Beste aus Rock und Pop, versehen mit einem jazzigen Touch von Funk und Soul und einem Hauch von Sting.

Das Konzert beginnt am Sonntag, 10.2., um 19.00 Uhr im Beverhof. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Passend zur Musik werden Tapas und spanische Weine von Thomas Nuyken vom Hotelrestaurant  angeboten. Ab sofort sind Karten im Vorverkauf zum Preis von 15,- € in der Beverbuchhandlung erhältlich. An der Abendkasse kosten die Karten 3 € mehr.

6. März, Aschermittwoch,19.59 Uhr, Beverhof, : „Literarischer Aschermittwoch“

R.I.P. Ostbevern

Ostbevern ist eine junge Gemeinde. Aber wie lange noch? Der demographische Wandel lässt sich nicht aufhalten. Da ist es nur konsequent, wenn Kindergärten gleich so gebaut werden, daß man sie nahtlos in Senioren-Stifte umwandeln kann! Und deshalb gibt es beim diesjährigen „Literarischen Aschermittwoch“ nicht nur den obligatorischen Jahresrückblick – mit den politischen und kulturellen Spitzen aus Ostbevern, Deutschland und der ganzen Welt – sondern auch einen Ausblick auf eine (nicht allzu ferne) Zukunft, in der marodierende Rentner-Gangs wehrlosen Jugendlichen hinter der Kirche auflauern und illegale Rollatoren-Rennen in den Supermarkt-Gängen zum Alltag gehören werden.

Freitag, 18. Januar, 20 Uhr, Kulturwerkstatt: Musik-Kabarett, Matthias Reuter: „Wenn ich groß bin, werd´ ich Kleinkünstler“

Auf die Frage „Was möchtest Du mal werden, wenn du groß bist“  antwortete Matthias Reuter als Kind meist mit der Gegenfrage „Wie groß muss das denn genau sein?“ Man muss es ja nicht übertreiben. Darum ist er heute auch Kleinkünstler, denn er weiß: Humor ist oft eine Frage der Perspektive. Und von unten nach oben lacht es sich viel herzlicher als umgekehrt.

Warum trotzdem alle dauernd nach oben wollen, hat er nie verstanden. So bleibt er am Boden und besieht sich von dort aus die Vorturner, Vorbilder und Vordenker des Landes. Er hat Verständnis dafür, dass laut Umfragen ausgerechnet Günther Jauch das größte Vorbild der Deutschen ist – denn der gibt im Gegensatz zur Kanzlerin zumindest öffentlich zu, dass er mehr Fragen als Antworten hat. Sokrates sagte noch selbstkritisch: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Diese Zeiten sind vorbei. Heute leben wir im Zeitalter der „alternativen Realitäten“ und Leute, die behaupten, immer die Wahrheit zu kennen, haben sich diese meist selbst ausgedacht.

Dieses Kabarettprogramm ist jedenfalls von vorne bis hinten erfunden. Denn Matthias Reuter kennt die Wahrheit auch nicht – obwohl er studiert hat (Germanistik auf Magister, also Kleinkunst- Fachabitur). Aber seine erfundenen Geschichten kommen oftmals nah dran. Dafür ist er bislang einige Male mit lustig klingenden Kabarettpreisen ausgezeichnet worden, zuletzt 2017 mit dem Publikumspreis des Reinheimer Satirelöwen. Seit 2010 kann Matthias Reuter von seiner Kleinkunst leben. Und bis 2070 muss er davon leben (sagt sein Rentenbescheid).

Die Eintrittskarten im Vorverkauf gibt es zum Preis von 12 Euro in der Bever-Buchhandlung. An der Abendkasse sind die Karten drei Euro teurer. Schüler und Studenten zahlen jeweils die Hälfte. Karten-Reservierung auch online per Mail an OK.OstbevernKultur@t-online.de

Samstag, 15. Dezember, 20 Uhr, KulturWerkstatt: „Hot Christmas“, eine Glühweinprobe

Jetzt, wo die Plätzchen gebacken und alle Geschenke verpackt sind, wird es auch mal Zeit für etwas vorweihnachtliche Gemütlichkeit – mit heiter-besinnlichen Geschichten und Gedichten und stimmungsvoller Musik (garantiert blockflötenfrei!). Vor allem aber mit einer exquisiten Auswahl an Winzer-Glühweinen. Denn genau so wie beim Wein gibt es auch beim Glühwein enorme Unterschiede in Geschmack und Qualität und jenseits des „Christkindles-Markt-Glühweins“ gibt es da noch so manches zu entdecken.

bis zum 1. Januar, Installation in „la folie“: Luzia-Maria Derks – „Das ist das Haus…“

Die Münsteraner bildende Künstlerin Luzia-Maria Derks hat mehrfach u.a. für die Lichtsicht-Biennale in Bad Rothenfelde Licht- und Rauminstallationen inszeniert.

„Das ist das Haus vom Nikolaus und nebenan …“ Die Videoinstallation im Kunstkubus „La Folie“ greift den uralten Kinderreim auf. Auf skurril-phantasievolle Art macht die Münsteraner Künstlerin dem Namen des Kubus ( la folie = die Verrücktheit) alle Ehre.

Sonntag, 2. Dezember, 16 Uhr, KöB St. Ambrosius: „Lieblingbücher“

Für den einen ist es „Winnetou“. Für den anderen sind es die „Buddenbrooks“.  Der nächste schwärmt von „Der Schatten des Windes“. Oder vielleicht doch lieber „Ein ganzes halbes Jahr“? So verschieden diese Bücher auch sind, haben sie doch eines gemeinsam: sie alle können Lieblingsbücher sein!

Jeder Leser hat eins. Oder auch zwei oder drei. Manchmal ist es eine spannende Story oder die außergewöhnliche Sprache eines Buches, manchmal nur ein kurzer Abschnitt, der einem einfach nicht mehr aus dem Sinn geht und so ein Buch so zu etwas Besonderem macht. Auf jeden Fall sind Lieblingsbücher aber immer etwas ganz Persönliches!

Deshalb haben wir zusammen mit der Bever-Buchhandlung  Ostbeverner Bürger gebeten, einmal in lockerer Runde am 2. Dezember um 16.00 Uhr in der Kath. Öffentlichen Bücherei St. Ambrosius ihre Lieblingsbücher vorzustellen. Zu der Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist nicht daran gebunden, auch selber ein Buch vorzustellen. Wer das aber möchte, kann das gerne tun, sollte dies aber zwecks besserer Planbarkeit bitte  im Vorfeld in der Bever-Buchhandlung anmelden.

Der Eintritt ist frei!

Samstag, 17. November, 20 Uhr, Kulturwerkstatt: WerkstattMusik – „A Magical Mystery Tour“

WerkstattMusik: Ein Abend mit der Musik der Beatles:

A magical mystery tour

Ihre Musik kennt man wirklich überall auf der Welt: Die Beatles. In den gut zehn Jahren, in denen die „Fab Four“ gemeinsam auf Tour gingen, entstanden nicht nur zahlreiche Welthits, sondern die vier Jungs aus Liverpool experimentierten auch viel, wagten Neues und versuchten ständig, die Grenzen der Beet und Rock Musik neu zu definieren. Von daher kann es nicht verwundern, dass sie ganze Genrationen von Musikern inspirierten und ihre Lieder auch heute noch, knapp 50 Jahre nach der Trennung, immer noch gecovert werden.

Zwei Musiker, in deren Leben die Musik der Beatles eine ganz besondere Rolle spielt, sind Michael Mühlmann und Paul McCarthy, die am 17. November um 20 Uhr in der KulturWerkstatt auftreten. Die beiden machen schon seit ihrer frühen Jugend allein und in verschiedensten Bands Musik. Der eine aufgewachsen im Osnabrücker Land, der andere in Liverpool. Trotzdem finden sich viele Parallelen in der musikalischen Biographie: Beatles, Pink Floyd, Who, Simon & Garfunkel,  Cat Stevens, Kinks und viele andere legendäre Bands und Musiker sind gemeinsame Favoriten der beiden.

An diesem Abend werden sie sich aber ganz der Musik der Beatles widmen und die Zuhörer mitnehmen auf eine „magical mystery tour“. Viele bekannte und weniger oft gehörte Lieder der Beatles wie „I want to hold your hand“, „Ticket to ride“, „Penny Lane“, „In my life“ oder auch „A day in the life“ werden in wechselnder Duo-Besetzung mit Gitarre, Klavier und Bass vorgetragen, natürlich stets in Verbindung mit den beiden charakteristischen Stimmen von Paul und Michael. Abgerundet wird das Konzerterlebnis durch das Erzählen – auf Deutsch und Englisch – von unterhaltsamen Hintergrundinformationen und Details zur Entstehung einzelner Lieder – oder auch zum persönlichen Bezug der beiden zu einzelnen Stücken.

Die Eintrittskarten zum Preis von 12 Euro sind im Vorverkauf in der Bever-Buchhandlung erhältlich. An der Abendkasse sind die Karten zwei Euro teurer. Schüler und Studenten zahlen jeweils die Hälfte. Karten-Reservierung auch online möglich unter OK.OstbevernKultur@t-online.de